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16 Kindergeburtstags Spiele-Klassiker

15. September 2015
Kinder_Sackhüfen

Was tun am Kindergeburtstag? Diese Spiele-Klassiker retten dich!

Jeder, dem ein Kindergeburtstag bevor steht, kennt die Frage: was mache ich bloß mit der Rasselbande? Wie halte ich die Laune oben, damit mein Kind einen schönen Geburtstag erlebt? Wenn du nun nicht die Zeit oder Muße hast, dir etwas auszudenken, kannst du mit den allseits beliebten und bekannten Geburtstagsspiele-Klassikern immer etwas reißen. Nein, das ist nicht langweilig! Nicht umsonst kommen diese Spiele nie aus der Mode: sie machen einfach zu viel Spaß! Ich habe meine eigenen Kindergeburtstagserfahrungen aufgerufen und im Freundes- und Bekanntenkreis nach deren beliebtesten Geburstagsspielen gefragt und konnte 16 wirklich tolle Spiele-Ideen zusammentragen, welche ich dir nachfolgend vorstelle. Vielleicht ist ja das eine oder andere Spiel dabei, das du noch gar nicht kennst! Ich war jedenfalls begeistert so noch einige Spiele kennen zu lernen, welche mir in meiner Kindheit leider nie untergekommen sind…

In diesem Sinne: lasst die Spiele beginnen! Tolle Preise für gewonnene Spiele findest du natürlich bei Partypünktchen

1) Sackhüpfen
Ein Spiele-Klassiker, mit dem sich schon unserer Ur-ur-ur-Großeltern amüsiert haben!
Empfohlenes Alter: ab 3 Jahren
Das brauchst du: ausreichend Platz zum Hüpfen, Säcke zum Hüpfen (ggf. alte Bettbezüge nutzen) , Start- und Ziellinien-Markierung (Seil, Hütchen o.ä.)
So geht’s: Alle Kinder stellen sich in einem Hüpfsack stehend in einer Reihe auf. Nach dem Startsignal hüpfen alle los, um so schnell wie möglich die gegenüberliegende Ziellinie zu erreichen. Wer es zuerst schafft, hat gewonnen.
Spielvarianz: Man kann das Spiel auch als Mannschaftsspiel ausrichten, indem zwei Mannschaften gegeneinander anhüpfen. Oder es treten immer zwei flotte Hüpfer gegeneinander an, falls es an Hüpfsäcken mangelt.

2) Eierlaufen
Was war zuerst da, das Ei oder die Henne?
Egal, das Spiel „Eierlaufen“ kam jedenfalls direkt danach.
Empfohlenes Alter: ab 5 Jahren
Das brauchst du: entsprechend Platz, Esslöffel sowie Gummi- oder Plastikeier, alternativ Gummibälle zum Balancieren auf dem Löffel. Echte Eier empfehlen wir nicht, das kann sonst eine ganz schöne Sauerei werden. Vorher einmal testen, ob der Löffel gut im Mund zu halten ist und ob das „Ei“ sich gut darauf – aber nicht zu gut – balancieren lässt (manche Löffel sind aufgrund ihrer Form ungeeignet). Außerdem brauchst du Start- und Ziellinien-Markierungen (Seil, Hütchen o.ä.)
So geht’s: Der Löffel wird mit dem Griff voraus in den Mund gesteckt und dort gehalten (am besten mit den Zähnen den Griff fixieren) und das Ei dann direkt auf den Löffel gelegt und darauf balanciert. Nun muss man von der Startlinie so schnell wie möglich die gegenüberliegende Ziellinie erreichen, ohne das Ei zu verlieren. Die Hände dürfen natürlich nicht zu Hilfe genommen werden. Wem das Ei herunterfällt, ist entweder raus oder muss erneut von der Startlinie aus beginnen.
Auch hier können zwei Mannschaften gegeneinander antreten. In diesem Fall stehen beide Mannschaften in zwei Schlangen an der Ziellinie, so dass (zumindest beim Start des Spiels) zwei Spieler der gegnerischen Mannschaften nebeneinander an der Ziellinie stehen und gegeneinander antreten. Der nächste Spieler aus der Reihe darf erst loslaufen, wenn der Spieler seiner Mannschaft das Ziel erreicht hat. Verliert ein Spieler sein Ei, muss er sich wieder hinten anstellen und erneut laufen. Die Mannschaft, die zuerst komplett die andere Seite erreicht hat, hat gewonnen. Alternativ können sich alle Spieler in einer Reihe aufstellen und gleichzeitig gegeneinander anlaufen. Wer es zuerst auf die andere Seite geschafft hat, hat gewonnen.

3) Topfschlagen
Topfschlagen ist eines der beliebtesten Spiele an Kindergeburtstagen. Vermutlich, weil unter dem Topf stets eine Belohnung wartet…
Empfohlenes Alter: ab 4 Jahren
Das brauchst du: einen Topf, einen Holzkochlöffel, eine Augenbinde, kleine Überraschungen, die du unter den Topf legst.
So geht’s: alle Kinder stellen sich in einem großen Kreis auf. Einem Kind werden die Augen verbunden. Währenddessen wird der Topf mit Preis darunter (eine kleine Tüte Gummibärchen o.ä.) irgendwo im Kreis aufgestellt. Das Kind mit den verbundenen Augen bekommt den Kochlöffel in die Hand gedrückt und wird jetzt ein paarmal gedreht, damit es die Orientierung verliert. Nun muss es auf allen Vieren im Kreis herumkrabbeln und mit dem Holzlöffel vor sich her klopfen, um den Topf zu finden. Die Kinder im Kreis dürfen Tipps geben: nähert sich das Kind dem Topf wird es „heiß“ oder „sehr heiß“, krabbelt es in eine falsche Richtung entsprechend „kalt“, „eiskalt“, etc. Trifft der Kochlöffel auf den Topf, darf das Kind die Augenbinde abnehmen und herausfinden, was sich unter dem Topf verbirgt.

4) Dosenwerfen
Ein Jahrmarkt-Klassiker, der immer wieder Spaß macht und mit einfachen Mitteln selbst gestaltet werden kann!
Empfohlenes Alter: ab 3 Jahren
Das brauchst du: 10 gleich große, leere Blechdosen sowie drei Softbälle (alternativ gibt es Dosenwerfen schon sehr günstig zu kaufen), eine Bühne, von der die Dosen abgeräumt werden können z.B. ein schmaler Tisch/Biertisch o.ä.
So geht’s: Die „Bühne“ so platzieren, dass die Dosen frei fallen können und sich nach Umfallen nicht gegenseitig blockieren, (daher nicht vor eine Wand stellen sondern freistehend, die Dosen bei einem großen Tisch nicht mittig platzieren sondern an den Rand). Die Dosen zu einer Pyramide aufbauen, startend mit 4 Dosen als Basis.
Je nach Alter des Kindes den Abwurfpunkt in angemessener Entfernung zur Bühne setzen. Jedes Kind hat nun drei Würfe frei. Ziel ist es, möglichst viele Dosen abzuräumen. Hurra!

5) Nasses Apfelschnappen
Feucht-fröhliches Geschicklichkeitsspiel – gut für warme Sommertage!
Empfohlenes Alter: ab 5 Jahre
Das brauchst du: eine große Schüssel mit Wasser, je Kind ein Apfelviertel.
So geht’s: Die mit Wasser gefüllte Schüssel wird auf einen Tisch oder Stuhl gestellt. Wichtig ist, dass die Kinder diese mit gebeugtem Oberkörper noch gut erreichen können. Nun wird ein Apfelviertel ins Wasser geworfen, das dort fröhlich vor sich herschwimmt. Nun muss das Kind versuchen das Apfelstück nur mit dem Mund, also ohne den Einsatz der Hände, herauszuschnappen. Das ist gar nicht so einfach, wie es sich anhört, weil das Apfelstück immer wieder ausweicht (je größer die Schüssel, desto schwerer ist es). Und natürlich wird man dabei auch ein bisschen nass, so dass man das Spiel am besten draußen und bei warmen Temperaturen spielt. Wer sich den Apfel geschnappt hat, bekommt einen Preis.

6) Leckereien von der Leine schnappen
Ein lustiges Gemeinschaftsspiel, das alle Kinder gleichzeitig spielen können.
Empfohlenes Alter: ab 4 Jahren
Das brauchst du: Mehrere Meter stabile Schnur/Strippe, je Kind ca. 3 mundgerechte, schnell essbare Lebensmittel die Kinder mögen und welche sich festbinden lassen (z.B. kleine Brezeln, Würstchen, Gummibärchen (in Schnullerform) oder Mäusespeck, etc.), Befestigungsmöglichkeit für eine ca. 3 – 5 m lange Leine.
So geht’s: Je nach Anzahl der Kinder werden ca. 3 Leckerlis je Kind (hier auf mundgerechte Größe/Portion achten, die Kinder sollen nicht lange brauchen um die Beute zu essen) an Schnüre gebunden und diese dann mit ca. 30 cm Abstand an einer langen Leine nebeneinander aufgehängt. Die Leckereien sollten dabei ca. auf Kopfhöhe der Kinder hängen. Alle Kinder dürfen nun nach den Leckereien „schnappen“ und diese von der Leine essen, ohne dabei die Hände zu benutzen, um die Beute festzuhalten. Auch das ist schwerer als es sich anhört und ein großer Spaß! Dieses Spiel können alle Kinder gleichzeitig spielen. Ziel des Spiels ist es, alles von der Leine geschnappt haben.

7) Mit allen Sinnen: schmeckst du’s, fühlst du’s, riechst du’s?
Ein Spiel, das die Sinne schärft und die Vorstellungskraft anregt.
Hier geht es zudem mal etwas ruhiger zu, so dass sich das Spiel auch für Drinnen gut eignet.
Empfohlenes Alter: ab 4 Jahren
Das brauchst du: eine Augenbinde, ein Stoffbeutel/Tüte, Objekte zum Ertasten, Erschmecken und Erriechen in Anzahl der anwesenden Kinder (wahlweise kann auch nur eine der drei Kategorien gespielt werden, dafür in mehreren Durchgängen).
So geht’s: Ertasten: viele kleine Gegenstände die sich zum Erstasten eignen werden in einen Stoffbeutel oder in eine Tüte gelegt. Z.B. eine Mohrrübe, eine gut erkennbare Plastikfigur (Pferd, Dino, Hase o.ä.), eine Muschel, ein Schiffchen, eine Wäscheklammer, eine ungekochte Nudel, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Einfach mal durchs Haus gehen und es fallen einem viele Dinge ein, die man verwenden kann. Die Kinder sollten die Gegenstände generell natürlich gut kennen, sonst ist es zu schwierig für sie (z.B. kein Briefbeschwerer oder Korkenzieher o.ä. Das kennen die Kinder zwar, haben diese Gegenstände aber oft nicht „auf dem Schirm“, da sie damit nicht aktiv in Berührung kommen).
Das Spiel geht reihum: dem ersten Kind werden die Augen verbunden. Aus dem Beutel mit den Dingen zum Ertasten darf es nun einen Gegenstand ziehen und diesen mit beiden Händen befühlen um zu erraten, um welchen Gegenstand bzw. um welche Form es sich handelt. Du als Spielleiter darfst ein paar Tipps geben, wenn das Kind sich mit dem Erraten schwertut. Hat das Kind den Gegenstand erraten, kommt das nächste Kind an die Reihe. Der Beutel leert sich, bis auch das letzte Kind an der Reihe war und alle Gegenstände erraten wurden.

Es folgt die nächste Runde, das Erriechen: die Dinge, die erschnüffelt werden sollen auf kleinen Tellerchen anrichten und mit Alufolie so abdecken, dass man nicht sieht, was darauf ist. Alle Riechproben in Reichweite stellen. Hier ein paar Beispiele, die sich zum Erriechen eignen: frisch gemahlener Pfeffer, Senf, Zimt, frische Vanille, ein Stück Seife, frische Pfefferminze, eine aufgeschnittene Zwiebel, eine frische aufgeschnittene Zitrone, Rosenblüten aus dem Garten… Je nach Alter des Kindes kann man hier auch etwas komplexer werden (z.B. Basilikum, Ingwer, Curry o.ä., sofern diese bekannt sind. Wie bei der ersten Runde mit dem Ertasten geht es wieder reihum. Mit verbundenen Augen bekommt jedes Kind seine Schnupperprobe vor die Nase gehalten. Ohne zusätzliches Tasten muss es nun erriechen, um was es sich handelt.

Letzte Runde: das Erschmecken: hier eignet sich alles, was die Küche so hergibt und einen relativ eindeutigen Geschmack hat: Gurkenstückchen, Ananasstückchen, ein Erdnussflip, ein Minzblättchen, ein Löffel gekochter Reis (pur) oder ein paar Nudeln (pur), Sonnenblumenkerne, Cornflakes, eine Himbeere…alle Geschmacksproben werden wieder auf Tellerchen angerichtet und verdeckt bereitgehalten.Auch hier wird wieder mit verbundenen Augen gespielt um zu erraten, was man da gerade geschmeckt hat…

Das Spiel ist sowohl für die ratenden Kinder, als auch für das Publikum sehr unterhaltsam und kann dank vieler Möglichkeiten der zu erratenden Objekte immer wieder gespielt werden.

8) Reise nach Jerusalem
Immer wieder lustig ist die Reise nach Jerusalem!
Empfohlenes Alter: ab 4 Jahren
Das brauchst du: Stühle in Anzahl der Kinder, fröhliche Musik, die du schnell an- und wieder ausstellen kannst (du kannst natürlich auch singen J oder einen Klatschmarsch anstimmen) ausreichend Platz, damit die Kinder um die Stühle herumkommen.
So geht’s: alle Stühle werden nun mit den Lehnen zueinander im Kreis aufstellt, die Sitzflächen zeigen nach außen. Am Anfang gibt es noch genau so viele Stühle wie Kinder. So lange die Musik läuft, müssen die Kinder um die Stühle herumlaufen. Sobald die Musik stoppt, müssen sie sich schnell auf einen noch freien Stuhl setzen. Runde für Runde wird nun ein Stuhl aus dem Spiel genommen, so dass immer ein Stuhl zu wenig da ist. Je Runde muss das Kind, das es nicht mehr rechtzeitig auf einen Stuhl geschafft hat aussetzen. Die Reise geht so lange weiter, bis nur noch ein Stuhl übrig bleibt. Das Kind, das es schafft diesen letzten Stuhl zu besetzen, hat gewonnen.

9) Einfrieren
Dieses Spiel ist eine Abwandlung von der Reise nach Jerusalem und stellt kleine Zappelphilippe vor eine große Herausforderung.
Empfohlenes Alter: ab 5 Jahren
Das brauchst du: Musik, die du schnell an und wieder abstellen kannst
So geht’s: So lange die Musik läuft, müssen alle Kinder in Bewegung bleiben. Auch tanzen oder Quatsch machen ist erlaubt. Sobald die Musik anhält, müssen alle Kinder sofort in der Position, in der sie gerade sind „einfrieren“ und die Position halten. Wer sich zuerst bewegt, muss die Runde verlassen. Die Musik geht wieder an, alle bewegen sich wieder, bis wieder alle einfrieren…Das Kind, das am Ende übrig bleibt, ist der Eiskönig oder die Eiskönigin und hat gewonnen.

10) Klopapier-Mumien wickeln
Amüsantes Teamspiel mit fotogenem Ergebnis!
Empfohlenes Alter: ab 5 Jahren
Das brauchst du: eine möglichst gerade Zahl an Kindern, da das Spiel paarweise gespielt wird. Zur Not können Geschwisterkinder oder Eltern aushelfen, falls es nicht aufgeht.
Je Paar eine klassische Klopapierrolle.
So geht’s: die Kinder finden sich zu Paaren zusammen und erhalten eine Rolle Klopapier. Jedes Paar muss nun entscheiden, wer von beiden zur Mumie gemacht werden soll, das andere Kind ist dann entsprechend der „Mumien-Wickler“. Ziel des Spiels ist es, so schnell wie möglich durch Umwickeln des Spielpartners von Kopf bis Fuß mit Klopapier eine tolle Mumie zu wickeln. Das Paar, das am schnellsten eine Mumie gewickelt hat, hat gewonnen. Danach können auch noch Punkte für die beste Mumie vergeben werden…
Fotos machen nicht vergessen, bei diesem Spiel kommen lustige Erinnerungsbilder heraus!

11) Lustiges Menschen-Memory
Bei diesem Spiel werden die Kinder zu lebenden Memory-Karten. Dieses Spiel wird umso lustiger, je mehr Kinder mitspielen und macht auch erst ab mindestens 10 Kindern richtig Spaß.
Empfohlenes Alter: ab 6 Jahren
Das brauchst du: eine kleine Liste mit Ideen möglicher Memory-Paare, welche die Kinder gleich
darstellen sollen.
So geht’s: ein Kind wird ausgewählt, welches bei diesem Spiel die Memory-Paare finden darf. Es muss kurz den Raum verlassen, damit es nicht mitbekommt, welche Memory-„Karten“ verteilt werden.
Sobald das Kind außer Hörweite ist, werden den übrigen Kindern Memory-Paarungen zugeteilt, welche sie nun verkörpern sollen. So sind zwei Kinder Frösche (d.h. sie quaken und hüfen vielleicht), zwei weitere stellen ein Flugzeug dar, wieder zwei weitere sind Löwen u.s.w. Hier kommt es nicht darauf an, dass beide Kinder den Begriff identisch darstellen. Viel lustiger und schwerer ist es, wenn jedes Kind seinen Memory-Begriff ganz frei interpretiert.
Die Kinder verteilen sich bunt gemischt im Raum, Paare sollten möglichst nicht nebeneinander stehen. Das ratende Kind darf nun wieder dazukommen. Ihm wird kurz erklärt, dass es nun immer zwei passende Memory-Kinder finden muss. Auf ein Startsignal hin fangen die Kinder an, ihr Memory darzustellen. Wenn das ratende Kind ein Paar entdeckt hat, geht es zu beiden Kindern hin und tippt sie an. Die Kinder stoppen so lange ihre Darstellung. Hat das Kind das Paar richtig geraten, erhält das Kind einen Punkt. Errät es auch noch, was dargestellt wurde, gibt es einen Sonderpunkt. Die erratenen Paare gehen so lange an den Spielfeldrand. So geht das Spiel weiter, bis alle Paare gefunden sind. Nun wird ein neues Kind bestimmt, welches die Paare erraten muss und das Spiel beginnt (mit neuen Memory-Begriffen) von vorne, bis jedes Kind mal an der Reihe war mit raten. Wer die meisten Punkte sammeln konnte, hat gewonnen.

12) Wer hat hier das Sagen?
Finde heraus, wer in der Gruppe der König ist und das Sagen hat! Gar nicht so einfach, wenn alle das Gleiche machen…
Empfohlenes Alter: ab 5 Jahren
Das brauchst du: mindestens 6 Kinder
So geht’s: zunächst wird ein Kind ausgewählt, das gleich erraten soll, wer aus der Gruppe der König ist. Der Ratende muss kurz den Raum verlassen, da nun unter den verbleibenden Kindern geheim der König/die Königin ernannt wird, der fortan das Sagen hat: alles was der König vormacht, muss sofort von den anderen Kindern nachgemacht werden. Z.B. auf einem Bein hüpfen, sich drehen, trompeten usw. Die Kinder dürfen hier ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Der König und sein Gefolge stellen sich nun im Kreis auf, das ratende Kind kommt zurück in den Raum und stellt sich in die Mitte des Kreises. Die erste Handlung ist stets vorgegeben, z.B. klatschen, damit alle Kinder schon mal in Bewegung sind. Ab dann übernimmt der König das Kommando und gibt nacheinander die unterschiedlichsten Bewegungen oder Geräusche vor. Das ratende Kind in der Mitte muss herausfinden, wer aus dem Kreis die Kommandos gibt und somit der König ist. Das ist leichter gesagt als getan, da alle Kinder so schnell wie möglich nachahmen, was der König vorgibt, um möglichst lange zu verbergen, wer hier das Sagen hat…hat das ratende Kind den König enttarnt, wird ein neuer Rater bestimmt und das Spiel beginnt von vorn…

13) Dick vermummtes Schoko-Wettessen
Dieses Spiel ist wirklich ein absoluter Hit und sorgt auf jedem Kindergeburtstag für absolute Begeisterung!
Empfohlenes Alter: ab 7 Jahren
Das brauchst du: Zwei Tafeln Schokolade, je zwei Brettchen, Messer und Gabeln, einige dicke Winterklamotten von Erwachsenen in doppelter Ausführung (je zwei dicke Schals, Pullover, Handschuhe Wollmützen).
So geht’s: die Kinder bilden zwei Mannschaften, die sich an einem Tisch gegenüber sitzen. Die Schokoladen werden auf die Brettchen gelegt. Die Aufgabe besteht nun darin, dass jede Mannschaft ein Brettchen mit der Schokolade sowie Messer und Gabel erhält und Kind nach Kind sich ein Stück Schokolade abschneiden darf. Die Krux besteht allerdings darin, dass man dies nur in voller Wintermontur tun darf und daher nicht nur das Brettchen weitergereicht wird, sondern auch alle Winterklamotten erst aus- und dann vom nächsten Kind wieder angezogen werden müssen. Die zwei ersten Kinder in den sich gegenübersitzenden Reihen erhalten also einen dicken Haufen Winterklamotten sowie jeweils das Brettchen mit der Schokolade darauf sowie Messer und Gabel. Nach einem Startsignal müssen beide so schnell wie möglich alle Winterklamotten anziehen, bevor sie sich ein Stück Schoki absägen dürfen. Sobald dieses im Mund ist, dürfen sie sich die Winterklamotten so schnell wie möglich wieder ausziehen und an das nächste Kind weiterreichen. Die Schokolade wandert so von Kind zu Kind. Das Team, bei dem die Schokolade am schnellsten alle Kinder durchwandert hat, hat gewonnen. Bei kleineren Kindergruppen (weniger als 4 pro Mannschaft) kann die Schokolade auch einmal hin- und wieder zurück wandern, um das Spiel etwas zu strecken…ein wirklich großer Kinderspaß! Tipp für jüngere Kinder: anstatt das Schokostück mit Messer und Gabel abzusägen, kann man es auch einfach abbrechen oder abbeißen lassen.

14) Gordischer Knoten
Ein schönes Spiel, bei dem Teamgeist zur Spiellösung gefragt ist.
Empfohlenes Alter: ab 8 Jahren
Das brauchst du: mindestens 6 Kinder um einen Knoten zu bilden
So geht’s: Alle Kinder stellen sich dicht und bunt gemischt zusammen und schließen die Augen. Dann reichen sie sich mit weiterhin geschlossenen Augen kreuz und quer die Hände, bis jeder mit beiden Händen ein anderes Kind an der Hand hält. Nun dürfen die Augen wieder geöffnet werden, denn ein großes Menschen-Knäuel wartet darauf gemeinsam entwirrt zu werden – natürlich ohne dabei die Hände zu lösen! Dafür muss man sich lustig verrenken und mal unter, mal über eine Menschenkette steigen…Ziel des Spieles ist es natürlich den Knoten zu lösen, bis sich eine oder mehrere geschlossene Menschenketten ergeben.

15) Komm-mit – lauf weg
Dieses Spiel ist ein schnelles Laufspiel und funktioniert ähnlich wie „der Fuchs geht um“, kommt aber ohne Gesang aus und ist insgesamt deutlich dynamischer.
Empfohlenes Alter: ab 5 Jahren
Das brauchst du: ausreichend Platz
So geht’s: Ein Kind wird ausgewählt, das anfangen darf und „Läufer“ ist. Alle anderen Kinder setzen sich in einen lockeren Kreis auf den Boden, mit dem Rücken nach außen. Der Läufer rennt nun mehrfach um den Kreis herum und tippt nun irgendwann einem sitzenden Kind auf die Schulter. Ruft der Läufer dabei „komm mit“, muss das angetippte Kind dem Läufer hinterherrennen. Ruft er „lauf weg“, muss das sitzende Kind in die andere Richtung (entgegengesetzt der Richtung des Läufers) laufen. Beide versuchen nun so schnell wie möglich, den vom sitzenden Kind verlassenen Platz zu erreichen. Das Kind, welches sich als erstes in die Lücke setzen konnte, hat den Wettlauf gewonnen, das andere Kind ist entsprechend der neue Läufer.

16) Wer kommt in meinen Zoo?
Dieses lustige Laufspiel kombiniert pantomimisches Tierraten mit Fangen spielen und ist
bei Kindern sehr beliebt.
Empfohlenes Alter: ab 6 Jahren
Das brauchst du: ausreichend Platz, am besten draußen spielen, Markierungen für zwei Spielfeldlinien, z.B. Seile oder Hütchen
So geht’s: Zuerst wird das Spielfeld aufgebaut: zwei gegenüberliegende Linien mit ausreichend Platz dazwischen um „wegzulaufen“ oder „gefangen“ zu werden, müssen markiert werden. Ein Kind (oder ggf. auch ein Elternteil) wird dann als Zoodirektor ernannt. Dieser stellt sich hinter eine der Ziellinien. Die restlichen Kinder stellen sich hinter die zweite Linie. Die Kinder müssen nun geheim beschließen, welches Tier sie dem Zoodirektor gleich pantomimisch darstellen wollen. Hat man sich auf ein Tier geeinigt, (z.B. ein Affe), geht die Gruppe Kinder zur Linie des Zoodirektors und ruft „Zoodirektor, dürfen wir in deinen Zoo?“. Darauf hin fragt der Zoodirektor „Welches Tier seid ihr denn?“. Jetzt beginnen die Kinder das zuvor beschlossene Tier darzustellen. Der Zoodirektor muss nun erraten, welches Tier in seinen Zoo einziehen will. Hat er das richtige Tier erraten „Ihr seid Affen“, ist dies der Startschuss für die Kinder, vor dem Zoodirektor wegzulaufen, während dieser versucht, möglichst viele Affen für seinen Zoo einzufangen. Alle Kinder, die der Zoodirektor vor der Ziellinie fangen konnte, sind nun ebenfalls Zoodirektoren und stellen sich hinter die Zoo-Linie. Die nicht gefangenen Kinder einigen sich auf das nächste Tier, schon kann die zweite Runde beginnen. Da der Zoodirektor nun Verstärkung zum Einfangen der Tiere hat, wird es immer schwieriger, nicht gefangen zu werden. Das letzte nicht gefangene Kind hat entsprechend gewonnen und darf in der nächsten Runde der Zoodirektor sein.

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